60 Jahre Posaunenchor Löchgau

Das Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende entgegen

Nach einem ereignisreichen Jahr, mit Auftritten von Posaunissimo und dem Schwäbischen Posaunendienst, sowie dem ersten „Guten Abend“ im Juni neigt sich dieses Jubiläumsjahr nun dem Ende zu. Wir freuen uns, dass uns so viele Menschen aus der Gemeinde in diesem Jahr begleitet haben. Besonders vom „Guten Abend“ haben wir eine wundervolle Resonanz bekommen und sagen DANKE. Auch vergrößert hat sich der Chor in diesem Jahr; und so können Sie sich freuen, dass künftig die bisher vermisste Tuba wieder erklingen wird. Aktuell wird Donnerstag abends eifrig für den 1. Advent geprobt. Gemeinsam mit ehemaligen Bläsern des Posaunenchors möchten wir am 2. Dezember dieses Jubiläumsjahr in einem Festgottesdienst beschließen und sogleich auch in das neue Kirchenjahr starten. Wie in den vergangenen Jahren, laden wir zusammen mit unseren Organistinnen Heike Bilger und Regina Rembold-Schmid und dem Projektchor um 17:00 Uhr zum gemeinsamen Singen im Advent ein.



Auch 2019: "Posaunissimo" zu Gast in Löchgau


Schon zum dritten Mal kommen die Posaunistinnen und Posaunisten der Hochschule für Musik Würzburg im Januar in die Peterskirche nach Löchgau. Wie auch in den letzten Jahren möchten die jungen Musiker ihre Zuhörer begeistern, indem sie Musik aus mehreren Jahrhunderten in verschiedenen Besetzungen, vom Solovortrag bis zum großen Ensemble, darbieten.
Alle Musiker sind Studierende der Klassen von Professor Andreas Kraft und Lothar Schmitt.
Das Konzert findet am 18. Januar um 19 Uhr in der Peterskirche Löchgau statt.

Rückblick auf 5 Jahre Kirchengemeinderatszeit in Löchgau

Rückblick auf 5 Jahre KGR-Zeit in Löchgau

Als mein Mann und ich im Februar 2008 nach Löchgau gezogen sind, war uns schon klar, dass Löchgau nicht die letzte Station in unserem Leben sein wird, sondern wir unseren Wohnsitz mit Rentenbeginn in den Norden - Richtung Nordsee - verlegen
werden. Trotzdem war es für mich keine Frage, dass ich mich in der Kirchengemeinde einbringen werde, als Frau Lächler mich im Sommer 2013 aufgesucht hat, um Personen für die Kandidatur zur KGR-Wahl im November zu finden. Sie hatte dabei einen
großen Vorteil, da sie mich aus ihrem vorherigen Bezirk schon kannte und somit wusste, dass ich in der KG Roßwag schon 18 Jahre als KGR im Amt war. Für mich - und auch für meinen Mann - war es darum keine Frage, mich in Löchgau aufstellen zu lassen. Überrascht war ich dann trotzdem, dass mich das neugewählte Team zur 1. Vorsitzenden gewählt hat. Dieses Amt war ich - trotz 18jähriger Erfahrung als KGR - neu, und die Sitzungs-leitungen etc. waren doch im ersten Jahr eine Herausforderung an mich. Aber Dank des verständnisvollen KGR-Teams und der Hilfe von Frau Lächler bin ich in diese Aufgaben auch hineingewachsen. Schön für ich war auch die regelmäßige Begleitung an der Orgel des sonntäglichen Gottesdienstes. So wurde ich doch "gezwungen" mir noch manches Vor- oder Nachspiel zu erarbeiten oder auch Neue Lieder zu begleiten.
Ein ganz besonderes Geben und Nehmen waren die Nach-mittage im Frauenkreis. Für mich waren das immer beglückende 90 Minuten, in denen man so viel an Herzlichkeit und Wärme von den Frauen bekommen hat. Dieses haben sie auch im Abschiedsgeschenk ausgedrückt, das ich noch jedes Mal zu Tränen rührt, wenn ich es anschaue. Nun sind wir schon seit 2 Monaten in unserem "Zuhause" und mein Mann und ich fühlen und spüren beide, dass wir hier, in Tensbüttel-Röst, angekommen sind. Auch in der neuen Kirchengemeinde fühlen wir uns gut aufgehoben und behütet. Wir genießen jetzt noch die schönen Herbsttage um Garten und Haus nach unseren Vorstellungen zu gestalten und das alles ohne Stress und Hektik, wobei hier doch noch der Schwabe durchkommt. Hier in Schleswig-Holstein sind die Menschen viel entspannter in ihrem Tagesablauf.

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals für die schöne und vertrauensvolle Zeit in der Löchgauer Kirchengemeinde bedanken. Es entstanden viele schöne Begegnungen und Freundschaften, die immer in Erinnerung und im Herzen sein werden.

Alles Liebe und Gute für die KG, ganz besonders auch für das Zusammenwachsen mit Freudental mit dem Gruß aus Schleswig-Holstein  " M O I N " wünschen Rose und Peter Keyerleber


Wer sagt eigentlich, was am Sonntag gepredigt wird?

Hätten Sie’s gedacht, nicht der Pfarrer oder die Pfarrerin legen fest, über was sie am Sonntag predigen wollen, sondern die „Perikopenordnung“. Ja, das ist ein typisches Kirchenwort. Keiner versteht, was gemeint ist. „Perikope“ kommt aus dem Altgriechischen und bezeichnet einen Abschnitt aus der Bibel, der für die gottesdienstliche Lesung zurechtgestutzt wurde. Seit es Christen und Gottesdienste gibt, waren den großen Festen bestimmte Abschnitte aus den Evangelien zugeordnet. An Ostern die Auferstehungsgeschichten, an Weihnachten die Geschichte von der Geburt Jesu, am 1. Advent sein feierlicher Einzug in Jerusalem. Mit den Jahrhunderten kamen Abschnitte aus den neutestamentlichen Briefen und dem Alten Testament hinzu, bis für jeden Sonn- und Feiertag sechs Perikopenreihen vorlagen. Immer am ersten Advent beginnt eine neue Reihe, so dass sich die Bibelabschnitte für die Predigt alle sechs Jahre wiederholen.

In diesem Jahr beginnt mit dem 1. Advent aber etwas ganz Neues: Die Evangelische Kirche in Deutschland hat eine Änderung der Ordnung beschlossen: Während bisher in der ersten Reihe (2015, 2009, ….) nur über Bibelabschnitte aus den Evangelien und in der zweiten Reihe nur über Briefe gepredigt wurde, werden die Reihen nun gemischt. Außerdem sind deutlich mehr Texte aus dem Alten Testament zu hören. Die ganze Vielfalt der Bibel soll in unseren Gottesdiensten erklingen. Neu hinzu kamen Abschnitte aus den Büchern Jona, Ruth und Hiob und sogar Psalmen sind nun immer wieder Thema der Predigt.

Auch bei den Liedern gibt es Neuerungen: Das Lied zwischen Lesung und Predigt ist das sogenannte Wochenlied. Es bezieht sich auf das Thema des Sonntags und wird eigentlich jedes Jahr an dieser Stelle gesungen. Auch dieses Wochenlied ist festgelegt. Nun waren viele dieser Lieder aber sprachlich so altertümlich und nahezu unsingbar geworden. Deshalb wurden auch hier neue Lieder ausgewählt. Viele davon sind so neu, dass sie nicht einmal im Gesangbuch kommen. Wir werden also ein neues Liederbuch dafür anschaffen.

Pfarrer Maisenbacher und ich freuen uns auf die neuen Bibelabschnitte und vor allem auf die neuen Lieder. Lassen Sie sich überraschen und einladen zu den Gottesdiensten, in denen Gott uns begegnen, stärken, ermutigen und unser Leben auf sich ausrichten will.